Ist mein DGV-Fernmitglieds-Ausweis irgendwie gekennzeichnet und habe ich evt. Nachteile zu Voll-Mitgliedern?

Grundsätzlich ist eine Kennzeichnung der DGV-Ausweise für alle Golfanlagen in Deutschland freiwillig; aktuell nehmen ca. 75 - 80% der Clubs daran teil. Die restlichen Golf-Anlagen haben keinerlei Kennzeichnungen bzw. Hologramme auf Ihren DGV-Ausweisen, egal welche Mitgliedschaftsart dies ist. Eine durchgehende bundesweite Kennzeichnung aller Ausweise ist daher aktuell nicht gegeben.

Die Clubs, die eine Kennzeichnung Ihrer Ausweise wünschen werden folgendermaßen kategorisiert:
Ein Hologramm mit einem goldenen „R“ erhält ausschließlich ein sog. ordentliches Club-Mitglied, in der Regel mit vollem Spielrecht und pauschalem Jahresbeitrag sowie einem Wohnort im Radius von max. 70 km zum Club.

Die ca. 120.000 DGV-Fernmitglieder erhalten in der Regel einen DGV-Ausweis ohne „R“-Hologramm, da das Regionalitäts-Kriterium nicht gegeben ist und die Entfernung zwischen Wohnort und Club über 70 km betragen muss. Dies stellt in mehr als 80% der Deutschen Golfanlagen keinen Nachteil dar, da diese fair gleichberechtigte Greenfee-Preise für alle DGV-Ausweis-Inhaber verlangen. Aktuell etwa 20% der Deutschen Golfanlagen erheben bei DGV-Ausweis-Inhabern ohne „R“-Kennzeichnung geringe Greenfee-Aufschläge von € 5,-- bis € 25,-- pro Runde, was Fernmitglieder aufgrund Ihres um ein vielfaches geringeren Jahresbeitrages jedoch beim Spielen solcher Anlagen ohne weiteres in Kauf nehmen.

Eine Verweigerung des Greenfee-Spielrechts für DGV-Fernmitglieder auf irgendeiner Golfanlage im In- oder Ausland ist uns bisher nicht bekannt  (wenn dann nur aufgrund eines zu hohen Handicaps). Gerne können Sie sich auch in Ihrer Region direkt bei den für Sie interessanten Golfanlagen nach Ihren Konditionen mit einem DGV-Fernmitgliedsausweis erkundigen – in der Regel begrüßt jeder Club Sie sehr gerne als greenfee-zahlendes Fernmitglied ohne Einschränkung.