Erklärung+Vergleich Fernmitgliedschaft

In der Bundesrepublik gibt es ca. 1,5 Mio. mehr oder weniger aktive Golfer, die ihren Sport auf verschiedensten Wegen und mit unterschiedlichen Mitgliedschaften ausüben.
Wir wollen Ihnen hier zu Ihrer bestmöglichen Information die aktuellen Varianten und Möglichkeiten des Golfspielens in Deutschland vorstellen:

1. Golfen mit einer Voll-Mitgliedschaft und freiem Spielrecht in einem DGV-Club

Etwa 450.000 Golfer besitzen aktuell noch eine Voll-Mitgliedschaft in einem deutschen Golfclub, der Mitglied des Deutschen Golfverbandes (DGV) ist. Diese Mitgliedschaften haben einen Beitrag in der Regel von ca. € 1.200,– bis € 1.800,– pro Jahr. Dafür erhält der Golfer den offiziellen DGV-Ausweis, seine Handicap-Verwaltung und ein freies Spielrecht auf seiner Heimat-Golfanlage. Für das Spielen auf anderen Golfanlagen entrichtet der Golfer ein sog. Greenfee von durchschnittlich € 50,– pro Runde als Nutzungsgebühr.

FAZIT:

Diese Voll-Mitgliedschaft ist sinnvoll für Golfer, die ihren zum Wohnort naheliegenden Golfplatz pro Jahr mind. 25x nutzen und andere Golfanlagen gegen Greenfee-Zahlungen nur selten spielen.

2. Golfen mit anderen Mitgliedskarten und einzelnen Greenfee-Zahlungen

Eine unbekannte Zahl deutscher Golfer spielt seine Runden mit verschiedensten Mitgliedskarten ausländischer Golfanlagen ohne DGV-Ausweis oder auch einem VCG-Ausweis (Vereinigung Clubfreier Golfer).
Mit diesen Mitgliedsausweisen hat man ebenfalls die Möglichkeit, einen Großteil der Golfplätze mit Greenfee-Zahlungen zu spielen, muss allerdings in einer zunehmenden Anzahl von Golfanlagen mit Greenfee-Aufschlägen bzw. Einschränkungen rechnen.

FAZIT:

Diese Mitgliedschaften sind interessant für Golfer, die einen günstigen Einstieg in den Golfsport suchen oder auch ohne hohe Jahresbeiträge gelegentlich im Ausland bzw. Urlaub golfen möchten. Zu beachten ist jedoch, dass mit einem nicht vorhandenen DGV-Ausweis nicht jeder Golfplatz ohne Einschränkungen oder ohne Greenfee-Aufschläge genutzt werden kann.

3. Golfen mit einer offiziellen DGV-Fern-Mitgliedschaft und Greenfee

Fast 200.000 deutsche Golfer genießen Ihre Runden mittlerweile mit offiziellen DGVFernmitgliedschaften, die zu einem niedrigen Jahresbeitrag zwischen € 200,– und € 450,– angeboten werden. Voraussetzung für den Erwerb einer Fern-Mitgliedschaft ist eine Entfernung von min. 75 km zwischen Wohnort und Golfclub. Alle Fern-Mitglieder erhalten ebenso wie die Voll-Mitglieder eines Clubs ihre Handicap-Verwaltung sowie den offiziellen DGV-Ausweis des Verbandes, mit dem das weltweite Spielen aller Plätze gegen Greenfee möglich ist. Einziger Unterschied der DGV-Ausweise ist die Kennzeichnung mit einem „R“ für „Regionalität“ bei den Voll-Mitgliedern und ohne „R“ bei den Fern-Mitgliedern. Diese Kennzeichnung hat keinerlei Einschränkung in der weltweiten Nutzung von Golfanlagen; lediglich das Greenfee ist bei etwa 15% der deutschen Golfplätze für DGV-Ausweise mit „R“-Kennzeichnung etwas ermäßigt. 85% der deutschen Golfanlagen haben dagegen die gleichen Greenfee-Preise, unabhängig von der Ausweis-Kennzeichnung.

FAZIT:

Die Fern-Mitgliedschaft ist ideal für Golfer, die flexibel sein und ohne hohe Jahrespauschale nutzungsabhängig zahlen bzw. günstig golfen möchten.
Diese Variante ist in jedem Falle die beste, wenn Sie nicht mehr als 20 – 25 Runden pro Jahr und viele verschiedene Anlagen für einzelne Greenfee-Zahlungen spielen möchten. Auch gerade für Golf-Einsteiger oder Golf-Senioren als günstige Alternative optimal.

Fern-Mitgliedschaften im Vergleich und wichtige Ratschläge:
In Deutschland erfreuen sich Fern-Mitgliedschaften immer größerer Beliebtheit und werden sowohl von den einzelnen Golfclubs als auch verschiedenen Vermittlungsagenturen wie Flexigolf angeboten.

RATGEBER FÜR DIE BEANTRAGUNG EINER GOLF-FERNMITGLIEDSCHAFT

Folgende 7 Punkte sollten Sie vor einer Beantragung auf jeden Fall beachten:

  1. Achten Sie auf die Laufzeit des Mitgliedsvertrages!
    Gute seriöse Anbieter haben jährliche Kündigungsfristen bzw. Laufzeiten.
  2. Beachten Sie den Beitrag im Folgejahr bzw. versteckte Beitragserhöhungen!
    Empfehlenswerte Anbieter geben eine Beitragsgarantie und erhöhen den Beitrag nicht ab dem zweiten Jahr. Vorsicht daher vor unseriösen „Lockan-geboten“ im ersten Jahr mit versteckten Beitragserhöhungen.
  3. Studieren Sie die Kunden-Bewertungen und vergleichen Sie!
    Wählen Sie Ihre Fern-Mitgliedschaft nur von Anbietern mit mehr als 95% positiven Bewertungen und einer hohen Empfehlungsrate.
  4. Vergleichen Sie die angebotenen Golfclubs und deren Wertigkeit!
    Fern-Mitgliedschaften von renommierten deutschen DGV-Clubs sind hier am ehesten zu empfehlen.
  5. Schauen Sie auf die Erfahrung des Mitgliedschafts-Anbieters!
    Vermittler oder Clubs mit weniger als 10 Jahren Erfahrung sollten hier mit Vorsicht betrachtet werden.
  6. Beachten Sie die Zusatz-Leistungen der Fern-Mitgliedschaft!
    Flexigolf bietet hier z.B. zahlreiche Zusatz-Leistungen wie Gratis-Greenfees, Golf-Shop-Gutschein, Greenfee-Ermäßigungen in bis zu 150 Clubs etc.
  7. Checken Sie Service, Beratung und Bearbeitungszeit!
    In der Regel sollte die Bearbeitung Ihres Mitgliedsantrages bis zur Erteilung des Stammblattes als erste Spiel-Berechtigung nicht länger als 48 Stunden dauern. Eine telefonische kompetente Beratung sollte jederzeit möglich sein.

So weit unser wichtiger Ratgeber für die Beantragung einer Golf-Fernmitgliedschaft, wobei uns als Eigenwerbung abschließend noch der Hinweis erlaubt sei, dass FLEXIGOLF alle 7 wichtigen Kriterien in vollem Umfange erfüllt.

Die Empfehlung von Verbraucherschutz.de sowie die höchsten Kundenbewertungen sind ein Beleg für uns als seriösen, führenden Vermittler von DGV-Fern-Mitgliedschaften und Ihr berechtigtes Vertrauen in uns.

Jürgen Trageser - Flexigolf Vermittlung Golf Fernitgliedschaften

Kostenfreie & persönliche
BERATUNG

durch Dipl.-Sportwissenschaftler & Golfexperte
Jürgen Trageser
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